Der Frühling steht vor der Tür. Für viele Menschen ein Symbol für das Neue: Die Natur erblüht im neuen Glanz, die Tage werden länger, die Frühlingsgefühle erwachen und auch aus Wettersicht ist der Frühling eine sehr interessante Jahreszeit.

Der Frühling, die Jahreszeit zwischen Winter und Sommer

Die Natur erblüht im neuen Glanz, die Tage werden länger, die Temperaturen steigen wieder. Die Jahreszeit zwischen Winter und Sommer steht vor der Tür. Für viele Menschen ist der Frühling ein Symbol für das Neue, für das Wiedererwachen der Natur und der Genuss von wärmeren Temperaturen.

Der Wandel vom Winter in den Sommer bringt viele Wetter-Turbulenzen, die häufiger im zweiten Frühlingsmonat April zu beobachten sind. So können den frühlingshaften, milden Temperaturen bereits am nächsten Tag Schneeschauer folgen. Der Frühling ist somit die Jahreszeit des Wechsels.

Der Frühlingsbeginn: Wann kommt der Frühling?

Astronomisch betrachtet, beginnt der Frühling mit der Tag-und-Nacht-Gleiche, also an dem Tag, an dem der Tag und die Nacht genau gleich lang dauern. In der Astronomie wird das Datum des sogenannten Äquinoktiums als sekundengenauer Zeitpunkt angegeben: Dabei handelt es sich um jenen Moment, zu dem die Sonne den Himmelsäquator im Frühlingspunkt passiert.

  • In diesem Jahr 2020 ist der astronomische Frühlingsanfang am 20. März um 04:49 Uhr (MEZ).
  • Das Frühlingsende ist dann am 20. Juni 23:44 Uhr (MEZ).

Eine meteorologische Jahreszeit dauert – aus Gründen der Statistik so festgelegt – genau drei Monate. Durch diese Einteilung können die Frühlingsmonate einfacher in „trocken“, „mild“, „kalt“, etc. eingeteilt und von Jahr zu Jahr miteinander verglichen werden.

  • Der meteorologische Frühling beginnt jeweils am 1. März und endet am 31. Mai.

Wetter-Alarm Frühlingswetter Frühlingswetter. Quelle: unsplash.com


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Vorfrühlingshafte und frühlingshafte Temperaturen

Mit der steigenden Sonnenscheindauer – die Tage über die Frühlingsmonate werden um bis zu 6 Stunden länger – steigen auch die mittleren Tagestemperaturen. Dabei kann sprachlich zwischen folgende Temperaturen unterschieden werden:

  • Vorfrühlingshaft milde Temperaturen liegen zwischen +10 und +15 Grad Celsius.
  • Frühlingshafte warme Temperaturen liegen zwischen +15 und +20 Grad Celsius.
  • Vorsommerliche Temperaturen liegen über +20 Grad Celsius.
  • Ab +25 Grad Celsius spricht man von einem Sommertag.

 

 

Wettersingularitäten: Wiederkehrende Wetterereignisse im Frühling

Als Wettersingularitäten werden häufig wiederkehrende Wetterereignisse bezeichnet. Im Frühling sind zum Beispiel folgende Wetterlagen in der Schweiz nicht untypisch:

  • Mögliche Schneeschauer bis in die tieferen Lagen, insbesondere im März und April.
  • Der berüchtigte März-Winter: Ein winterliches Hoch aus dem Februar kann sich bis in der ersten März-Dekade halten. Ab Mitte März sind vorfrühlingshafte Temperaturen zu erwarten.
  • Ab Mitte April sind frühlingshaft milde Temperaturen zu erwarten.
  • Im Mai ist mit beständigerem Wetter zu rechnen.
  • War der Winter eher mild, so folgt häufiger ein kühlerer Mai.
  • Ein Kaltlufteinbruch um den 25. März.
  • Mild bis warm um den 22. April.
  • Kaltlufteinbruch während den Eisheiligen ist nochmals möglich (11. bis 15. Mai).
  • Einfluss von Saharastaub auf das Wetter in der Schweiz


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Schnee auf dem Berner Hausberg Gurten, 5. April 2019 (Quelle: Webcam Gurten)

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