Sturm mit Böen: Hält Ihr Haus Stürmen stand?

Sturmtief Egon zieht in den kommenden Stunden vom Ärmelkanal Richtung Osten. Egon steuert eine aktive Kaltfront zur Schweiz. Mit Eintreffen der Front muss in der Nacht auf Freitag auf der gesamten Alpennordseite mit Sturmböen von 70 bis 100 km/h gerechnet werden. An exponierten Lagen auf dem Jura sowie den Voralpen und Alpen sind Orkanböen von 110 bis lokal 150 km/h möglich. Der Sturm lässt in den Morgenstunden nach, tagsüber sind noch Böen um 60 km/h möglich.

Der letzte vergleichbare Sturm zog vor rund einem Jahr über die Schweiz hinweg. Es muss mit Astbrüchen oder einzelnen entwurzelten Bäumen gerechnet werden.

Ein derartiger Sturm mit Böen kann enorme Kräfte entwickeln. In Böen vervielfacht sich die Kraft des Windes, die auf Dächer und Fassaden einwirkt. Orkanartige Sturmwinde fügen jeweils unzähligen Gebäuden in den betroffenen Regionen Schäden zu. Herunterfallende Dachziegel und nicht ausreichend befestigte Gebäudeteile können Passanten verletzen. Bei einem Sturm müssen lose Objekte in der Umgebung befestigt, sämtliche Gebäudeöffnungen geschlossen und Storen eingezogen werden.

Verfolgen Sie bei der sich abzeichnenden Wetterlage die Entwicklung über die Wetter-Alarm-App, und beachten Sie die Warnmeldungen der kostenlosen Dienstleistung. Der Warndienst kann über den App Store und Google Play Store bezogen werden.

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