Mondkalender: Der Mond & die Mondphasen

Der Mond ändert ständig seine Gestalt: Dünn wie eine Sichel, rund wie eine Scheibe oder im Nachthimmel gar nicht erst sichtbar. Welcher Mondstand heute und wann der nächste Vollmond ist, sowie Details zu den verschiedenen Mondphasen, erfahren Sie im Mondkalender 2022 & 2023.

Visualisierung der Mondphasen

Mondkalender Schweiz

Der Mondkalender - auch Lunar genannt - ist älter als der Sonnenkalender. Der Mondkalender besteht aus verschiedenen Mondphasen. Insgesamt umfasst er 12 Monate und 354 Tage. Für den Kalender schaut man auf den Mondstand: Die einzelnen Phasen des Mondkalenders bestehen aus zunehmendem Mond, Vollmond, abnehmendem Mond und Neumond. Bei jedem Neumond beginnt ein neuer Monat.
Mit unserem "vereinfachten" Mondkalender erfahren Sie auf einem Blick zu welchem Zeitpunkt mit einem Vollmond und Neumond zu rechnen ist.

Welche Mondphase haben wir jetzt?

In der Wetter-Alarm App werden die aktuellen Mondphasen in den Tagesprognosen angezeigt. Die genauen Zeitpunkte von Vollmond oder Neumond sind mit der entsprechenden Uhrzeit angegeben. Die Angaben zur Mondphase stammen von der NASA.

Wie entstehen die Mondphasen?

Der Mond leuchtet nicht von sich selbst, sondern wird – so wie auch die Erde – von der Sonne beleuchtet. Genauer gesagt können wir nur die Hälfte der Mondkugel sehen, die der Sonne zugewandt ist. Die andere Hälfte bekommt kein Licht ab, und bleibt dunkel.
Was wir von dieser Mondhälfte sehen, ändert sich im Lauf eines Monats. Ein sogenannter Mondphasenzyklus (sogenannt Lunation), von einem Neumond zum folgenden Neumond, dauert im Mittel etwa 29,5 Tage.

Die Hauptphasen des Mondes

Im Volksmund unterteilt man die Mondphasen in «Neumond», «zunehmender Mond», «Vollmond» und «abnehmender Mond».
Hauptphasen dieses Mondzyklus bilden der Neumond (Leerphase), der Vollmond (Vollphase) und beim Zeitpunkt der beiden Halbmonde (Halbphase). Bei einem solchen Halbmond ist genau die Hälfte der von der Sonne beschienenen Mondoberfläche sichtbar.

Gebundene Rotation: Der Mond dreht sich

Der Mond läuft während weniger als einem Monat einmal um die Erde. Währenddessen dreht sich der Mond auch genau einmal um die eigene Achse. So kommt es, dass immer die gleiche Mondseite zur Erde zeigt: Es scheint als wäre der Mond festgebunden. Dies nennt man eine «gebundene Rotation».

A wie abnehmender Mond, Z wie zunehmender Mond

Zwischen den Hauptphasen des Neumondes bis zum Vollmond nimmt der sichtbare Teil der Mondoberfläche zu: Man spricht dabei von «zunehmendem Mond». Bei uns auf der Nordhalbkugel ist dabei die Mondsichel auf der linken Seite offen.
In der umgekehrten Phase, zwischen Vollmond und Neumond, nimmt die Mondoberfläche ab; man spricht von «abnehmendem Mond». Dabei scheint die Mondsichel auf der rechten Seite offen.

Was ist eine Mondfinsternis?

Bei einer Mondfinsternis schiebt sich die Erde zwischen Mond und Sonne, so dass der Schatten der Erde den Mond verdunkelt. Dann kann jedoch nur passieren, wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie liegen – genau in der Vollmondposition. Da aber der Mond nicht in der gleichen Ebene um die Erde kreist, wie die Erde um die Sonne, kommt es nicht jeden Monat zu einer Mondfinsternis.
Bei Neumond steht der Mond zwischen Sonne und Erde, und zeigt uns somit nur seine unbeleuchtete Seite. Wenn die Konstellation stimmt, kann es in der Neumond-Position zu einer Sonnenfinsternis kommen.

Nachtaufnahme mit Vollmond am Jungfraujoch
Vollmond im Januar 2022, aufgenommen am Jungfrau Ostgrat.

Persönlicher Alarm für Mondphasen einrichten

Sie möchten auf den nächsten Neumond oder auf eine klare Vollmondnacht aufmerksam gemacht werden? Richten Sie sich in der Wetter-Alarm App einen persönlichen Alarm ein, welcher Sie auf das gewünschte Ereignis mit einer Push-Benachrichtigung aufmerksam macht.

  • Bild:
  • Unsplash.com
  • pixabay.com

Häufige Fragen